Kategorie: Wasser & Gesundheit (Seite 1 von 4)

Wunder und keine Wunder

In unserem Neujahrsgruß hatten wir noch etwas poetisch das Wunder unseres Sonnensystems und der Erde beschrieben. Heute berichten wir von einem neu entdeckten Wunder tief in unserer Erde. Und „keinem Wunder“, dass sich eher an der Oberfläche der Erde abspielt.

Wir wünschen all unseren Vereinsmitgliedern und Lesern ein wundervolles Jahr 2017!

 

Ein Wunder tief unter der Erde

Bisher gab es in der Wissenschaft nur einen Wasserkreislauf: den der Ozeane, aus denen Wasser zu Wolken verdunstet, aufsteigt, dann wieder abregnet und auf verschiedenen Wegen zurück in die Meere fließt. Ein Prozess, der ja von den Ideal Water Filter-Systemen nachgebildet wird.

geo-beeld-hidden-riversBild: die versteckten Wasserkanäle unter der Erde

Nun fand man heraus, dass neben diesem Wasserkreislauf ein zweiter existiert: ein Team um Prof. Dr. Oliver Plümper von der Universität Utrecht und Prof. Dr. Timm John von der Freien Universität Berlin erforschte Wissenschaftlern der Universitäten von Lausanne und Genua aktuell im Fachjournal Nature Geoscience (DOI: 10,1036 / NGEO2865), „dass Wasser im Erdinneren durch flusssystemartige Strukturen fließt und somit die Wasserkreisläufe der Erde in Balance hält.“
In der Presseerklärung der FU Berlin heißt es: „Innerhalb der tektonischen Platten der Erde werden Wassermoleküle in den gesteinsbildenden Mineralen gewissermaßen gefangen. Dort, wo Platten kollidieren, bewegt sich eine der Platten mitsamt den Wassermolekülen unter die andere Platte und versinkt in das Erdinnere. Ohne einen chemischen und physikalischen Mechanismus, durch den Wasser wieder an die Erdoberfläche gelangt, würden die Meere Schätzungen zufolge binnen 1,5 Milliarden Jahren geleert sein. Doch das Wasser der Meere verschwindet nicht, wie zu beobachten ist. Ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlern der beiden Universitäten untersuchte zum besseren Verständnis der Bewegung im zweiten Wasserkreislauf Gesteine aus Italien, die durch Gebirgsbildungsprozesse aus den Tiefen der Erde wieder herausgehoben wurden. Durch diesen interdisziplinären Ansatz konnten wir die Existenz und den Aufbau eines komplexen Musters von kanalisierenden Fließstrukturen innerhalb der Gesteine belegen.“

So wurden winzigste und einige Meter große Kanäle entdeckt, die sich zu Beginn der Wasserfreisetzung im Gestein bilden. Diese Kanäle sind quasi Flusssysteme, die sich in den Gesteinschichten bilden und durch die das Wasser tief im Erdinnern fließt.

Es entstehen Aufwärtskanäle, durch die Wasser schließlich zurück an die Oberfläche gelangt.

Es existiert also ein zweiter Wasserkreislauf tief in der Erde. Ein Wunder, dessen Existenz, die Wissenschaft bisher leugnete.

 

Kein Wunder – die EU verklagt Deutschland wegen Wasserverunreinigung

Kein Wunder ist hingegen, dass die EU nun Deutschland verklagt hat, weil es versäumt hat, strengere Maßnahmen gegen die Gewässerverunreinigung durch Nitrat zu ergreifen.

Water4Life hat dieses Thema bereits mehrfach aufgegriffen.

Bekannt ist es schon seit mindestens 2012. Und wurde von der EU immer wieder angemahnt.

Eine Überschreitung des Grenzwertes von 50 Milligramm je Liter bedroht die Gesundheit der Bevölkerung. Besonders gefährdet sind, Kleinkinder und schwangere Frauen.

Nitrat ist für das Wachstum von Pflanzen von entscheidender Bedeutung und wird häufig als Düngemittel eingesetzt. In der 40-seitigen Anklageschrift, wird Deutschland vorgeworfen, durch ständige Überdüngung mit Gülle und künstlichem Dünger bereits bei einem Drittel der Messpunkte eine Überschreitung der Grenzwerte zu verursachen.

In der Pressemitteilung heißt es dann: „Die Nitratrichtlinie (Richtlinie 91/676/EWG des Rates vom 12. Dezember 1991) hat zum Ziel, die Wasserqualität in Europa zu verbessern, indem die Verunreinigung von Grund- und Oberflächenwasser durch Nitrat aus landwirtschaftlichen Quellen verhindert und der Einsatz beispielhafter landwirtschaftlicher Verfahren gefördert wird. Die Mitgliedstaaten müssen ihre Gewässer überwachen und jene bestimmen, die durch Verschmutzung bedroht sind. Des Weiteren müssen sie geeignete Aktionsprogramme einrichten, um derartige Verunreinigungen zu verhindern und zu verringern.“

Im Fall einer Verurteilung muss Deutschland mit Geldstrafen in sechsstelliger Höhe pro Tag(!) rechnen. Die Entfernung von Nitraten aus dem Wasser ist extrem teuer und aufwändig. Glücklich darf sich schätzen, wer eine eigene Filteranlage besitzt. Zum Beispiel eine Ideal Water Filteranlage, wie sie Water4Life empfiehlt. Denn die entfernt zuverlässig alle entsprechenden Verunreinigungen aus Ihrem Trinkwasser!

Und die Verunreinigungen, die Deutschland verursacht, enden ja nicht an den Ländergrenzen. Denn letztlich sind auch die Meere davon betroffen. Bereits verklagt wurde auch Frankreich. Dort wird nur noch über das Strafmaß verhandelt.

Chemikalien im Trinkwasser: Kläranlagen schaffen es nicht mehr

Waschmittel, Kosmetika und Medikamente verschlechtern immer mehr unsere Wasserqualität. Sogar moderne Kläranlagen stoßen da an ihre Grenzen.

Diesen Artikel haben wir bei codecheck.info gefunden:

In Deutschland sorgt die wachsende Menge von Chemikalien im Trinkwasser für eine Überforderung der Kläranlagen. Katherine Reiche, Hauptgeschäftsführerin des Verbandes Kommunaler Unternehmen (VKU), will die Verbraucher künftig mehr in die Pflicht nehmen. Denn das Problem der Mikro-Verunreinigungen sein von den Wasserbetrieben allein nicht mehr zu lösen. Weiterlesen…

KREBSGEFAHR DURCH TRINKWASSER

Deutschland gehört zu den größten Trinkwasserverschmutzern in der EU. Die Nitrat-Grenzwerte sind bei über der Hälfte aller deutschen Messstellen erhöht und Brüssel warnt massiv vor den Krebsgefahren durch Nitrat.

Nitratbelastung in der BRD

Seit Jahren wird über die flächendeckende Verunreinigung des Grund- und Trinkwassers durch die Landwirtschaft debattiert. Doch ein Eingreifen der Agrarpolitik lässt bis heute auf sich warten.  Schon längst bestimmen die Pharmakonzerne, Chemiegiganten und die Gier nach Profit die Politik. In  Wahrheit sind die angeblich billigen Nahrungsmittel, die schon längst zu den teuersten gehören, betrachtet man die gesundheitlichen Folgeschäden bei Mensch, Tier und Umwelt. 

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Kommentar zum Netzfrauen-Beitrag „Krebsgefahr durch Trinkwasser“

Laut aktueller Zahlen der Trinkwasserverordnung liegt der Grenzwert für Nitrat bei 50mg/l. Wird dieser Wert überschritten, so darf dieses Wasser nicht mehr als Trinkwasser deklariert und angeboten werden. Es ist lediglich Brauchwasser, was im eigentlichen Sinne „Trinkwasser“ auch ist.

Der Glaube, wir verfügten über „gutes Wasser“ sind alles Parolen, denen man relativ schnell den „Mantel der Täuschung“ entreißen kann, da man über die letzten Jahre die Grenzwerte sukkzessive einfach erhöht hat. Weiterlesen…

9 Minuten – Ideales Wasser

Im Kern ist nicht mehr zu sagen. Viel Freude beim Anschauen. Wer die längere Version von 13 Minuten mag, findet diese hier. :-)

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